Therapien bei Allergien & chronischer Rhinitis

Frau schneuzt sich in ein Taschentuch. Allergie, Schnupfen, Rhinitis, Nase

Abschwellendes Nasenspray kann die Nasenschleimhaut dauerhaft schädigen. Chronischen Schnupfen (Rhinitis) sollten Sie daher nicht selbst damit behandeln. Die richtige Therapie bringt eine nachhaltige Lösung.

Ursachen und Auswirkungen von chronischem Schnupfen

Eine chronische Rhinitis ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die über einen längeren Zeitraum besteht. Sie kann auch mit einer (häufigen) Entzündung der Nasennebenhöhlen einhergehen, man spricht dann von einer chronischen Rhinosinusitis. Die Nasenschleimhaut hat eine wichtige Funktion in der Abwehr von Krankheitserregern. Ist die Nasenatmung behindert, kann die Nase ihre wichtige Aufgabe, die Erwärmung und Anfeuchtung der Luft für die Lunge, nicht erfüllen.
Gründe für einen chronischen Schnupfen können z.B. Allergien oder Immundefekte sein oder durch bestimmte Medikamente ausgelöst werden sowie eine Verengung (Obstruktion) im Nasen-Rachensystem, wie z.B. Nasenpolypen oder eine schiefe Nasenscheidewand. Typische Folgen einer Nasenatmungsbehinderung sind das nächtliche Austrocknen des Mundes und des Halses bis hin zu Heiserkeit sowie das Auftreten von Schnarchen.

Viele Betroffene therapieren den Schnupfen selbst durch abschwellende Nasensprays. Die langfristige Anwendung zerstört die Nasenschleimhaut jedoch weiter, die Nase fühlt sich dauerhaft verstopft oder trocken an. Dies führt zu einem Teufelskreis, der ohne fachärztliche Hilfe nicht zu durchbrechen ist. Der Geruchssinn kann dadurch stark eingeschränkt sein. Möglicherweise kann die chronische Entzündung den Körper schwächen, man fühlt sich nicht nur müde und abgeschlagen.

Nachhaltige Behandlung bringt Erfolg.

Der Facharzt für Hals-, Nasen- & Ohrenheilkunde klärt in einem Gespräch Ihre persönliche Krankengeschichte und kann durch eine körperliche Untersuchung der Ursache auf den Grund gehen. Die endoskopische Untersuchung der Nase (Rhinoskopie) gibt ihm Aufschluss über den Zustand der Nase und der Schleimhaut. Ggf. kann er weitere Untersuchungen veranlassen, wie z.B. CT, Allergietest, Abstrich der Nasenschleimhaut oder Laboruntersuchungen.

Mittels eines auf Ihre Ursache zugeschnittene Therapie kann der negative Kreislauf der ständigen Entzündungen und die Abhängigkeit von Nasensprays durchbrochen werden. Das kann eine fachgerechte medikamentöse Therapie sein, um die chronische Entzündung gezielt zu bekämpfen, und zusätzlich die Nasenschleimhaut zu regenerieren und zu befeuchten (z.B. durch Inhalationen und Salzspülungen). Sollte eine konservative Therapie das Nasenatmungsproblem nicht lösen, so kann eine Operation die Nasenatmung verbessern.

Im Rudolfinerhaus finden Sie sehr erfahrene und kompetente HNO-Fachärzte sowie weiterführende ergänzende Fachärzte wie z.B. Allergologen. Sollten weitere Untersuchungen nötig sein, können Sie diese bequem im Haus durchführen. Es besteht die Möglichkeit für CT- und Labor-Untersuchungen sowie histologische Befundung, wie z.B. bei Nasenabstrichen. Chirurgische Eingriffe im Kopf- und Halsbereich können durch erfahrene Spezialisten durchgeführt werden, die auch die nötige Routine bei solchen Eingriffen haben.

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