Aktuelles
Erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement 2010-2011

Die AbsolventInnen der am Campus Rudolfinerhaus durchgeführten Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement 2010-2011 feiern ihren Abschluss! Wir freuen uns, 22 KollegInnen zu ihren Leistungen gratulieren zu dürfen!
Die Feier fand am Freitag, dem 16. Dezember 2011 im Rudolfinerhaus statt. In den Reden wurde auf die Wichtigkeit der MitarbeiterInnen in Unternehmen Bezug genommen. MitarbeiterInnen seien als Ressource eines Unternehmens zu sehen, die maßgeblich am Erfolg und an der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität beteiligt sind. Die AbsolventInnen bleiben selbst Lernende – es wurde vom lebenslangen Lernen gesprochen –, sind in ihrer neuen Rolle aber zunehmend auch Vorbilder und Förderer ihrer MitarbeiterInnen.
Die Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement nimmt inhaltlich voll und ganz Bezug auf die Anforderungen, die an MitarbeiterInnen in leitenden Funktionen gestellt werden. Die Nachfrage nach dieser Weiterbildung ist groß, im Herbst 2011 wurde bereits mit der nächsten begonnen.
Wir wünschen unseren AbsolventInnen von Herzen alles Gute, hoffen in Kontakt zu bleiben und mit unseren vielfältigen Bildungsangeboten weitere Interessen aufzugreifen.
Die Feier fand einen wunderschönen Abschluss bei einem – wie immer – ausgezeichneten Buffet im Foyer des Hauses.
Fachtagung 2011
Die alljährliche Fachtagung des Campus Rudolfinerhaus fand heuer am 1. Dezember 2011 statt. Sie stellte das Ende einer Veranstaltungsreihe dar und trug den Titel: „Vorbereitet für die Zukunft? Aktuelle Herausforderungen in der praktischen Pflegeausbildung.“ Der Fokus der Tagung lag auf dem Thema „Lehren in der Praxis“. Es wurde der Frage nachgegangen, welche Voraussetzungen und Bedingungen Pflegepersonen – und hier im Besonderen PraxisanleiterInnen – brauchen, um qualitätsvolle praktische Ausbildung leisten zu können. Nach den einzelnen Vorträgen diskutierte das Publikum interessiert und engagiert, am Ende der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion mit den Vortragenden der Tagung, EntscheidungsträgerInnen und StudentInnen der Gesundheits- und Krankenpflege anberaumt.
Ein Ausklang fand vorweihnachtlich bei Punsch und Maroni im Innenhof des Campus statt!
Die Präsentationen sind demnächst als Download verfügbar.
Mit der Tagung wendete sich der Campus Rudolfinerhaus einem Thema zu, das angesichts der vielfältig zu argumentierenden Notwendigkeit, für die Zukunft exzellentes Pflegepersonal auszubilden, von großer Relevanz und im Interesse professioneller Pflege ist.
Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen zur Fachtagung! Die Veranstaltung war äußerst gut besucht – auch daran ist das große Interesse an diesem Thema ablesbar.
Auch heuer wurde wieder ein Fachtagungsband herausgegeben. Herausgeberin ist in diesem Jahr die Direktorin des Campus, Mag.a Barbara Harold, MBA. Die Herausgabe dieses Bandes basiert auf dem Gedanken, zusätzlich auch Personen anzusprechen, die an der Tagung nicht teilnehmen können. Der Fachtagungsband ist bei Facultas erhältlich.

Im Bild von links nach rechts: Marion Wallisch, Bakk. techn., Studentin der Gesundheits- und Krankenpflege, Mag.a Dr.in Berta Schrems, Moderatorin der Tagung, Prof.in Dr.in Karin Kersting, Mag.a Ulrike Auböck und Dipl.-Berufspäd.in (FH) Regina Nienhaus, Vortragende, Ursula Frohner, Präsidentin des ÖGKV, Mag.a Barbara Harold, MBA, Direktorin des Campus Rudolfinerhaus und Ruth Deutsch-Hohberg, MAS, Pflegedirektorin der Privatklinik Rudolfinerhaus, beide auch Vortragende der Tagung.
Start der 4. Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement am Campus

Am 17. Oktober 2011 startete die diesjährige Weiterbildung am Campus unseres Hauses, die von Frau Mag.a Elisabeth Sittner geleitet wird. Wir freuen uns, 19 TeilnehmerInnen begrüßen zu dürfen! Die Weiterbildung ist berufsbegleitend konzipiert, umfasst insgesamt 600 Stunden und endet im Dezember 2012. Nach positivem Abschluss sind die AbsolventInnen berechtigt, die Zusatzbezeichnung „Basales und mittleres Pflegemanagement“ zu führen. Die WeiterbildungsteilnehmerInnen arbeiten zum großen Teil bereits in Führungspositionen. Sie erwarten sich fachliche Inputs für ihre Arbeit und freuen sich auf einen Austausch mit KollegInnen und Lehrenden.
Wir wünschen allen TeilnehmerInnen herzlichst alles Gute und viel Erfolg!
Vortrag "Lehren und Lernen in der Pflegepraxis" Teil 2

Im dritten und letzten Vortrag der Reihe „Lehren und Lernen in der Pflegepraxis“ stellten die Fachhochschule Salzburg und der FH Campus Wien ihre Modelle im Rahmen der praktischen Ausbildung vor.
Die Vertreterinnen beider Institutionen (Dipl. Pflegepäd. (FH) Heidi Dufter, Christine Kern [FH Salzburg] und Mag.a Monika Mayer [FH Campus Wien]) wurden von Studierenden (Michaela Obauer [FH Salzburg], Christopher Kocourek und Cigdem Kurt [FH Campus Wien]) begleitet, die eindrücklich ihre Erfahrungen schilderten.
Nach zwei Impulsreferaten und Vorstellungen einzelner Elemente der jeweiligen praktischen Ausbildungskonzepte, z.B. Leitfaden für das Praktikum (FH Campus Wien) oder Skizzierung des Ablaufs einer Sichtstunde (FH Salzburg), entspann sich eine rege Diskussion zu Qualitätskriterien der praktischen Ausbildung in der Pflege im tertiären Bereich.
Der Fachtag am 1. Dezember 2011 mit dem Titel „Vorbereitet für die Zukunft? Aktuelle Herausforderungen in der praktischen Pflegeausbildung“ stellt den Endpunkt unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe dar. Dabei steht die Frage nach den Bedingungen und Voraussetzungen für Pflegende im Mittelpunkt, die benötigt werden, um eine qualitativ gute Ausbildung gewährleisten zu können.
Vortrag "Lehren und Lernen in der Pflegepraxis" Teil 1

Am Campus Rudolfinerhaus fand im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe, in der die praktische Ausbildung in den Fokus genommen wird, am Donnerstag, dem 08. September 2011 der 2. Vortrag statt. Titel des Vortrags war „Lehren und Lernen in der Pflegepraxis“. Ziel dieser und der kommenden Veranstaltung am 06. Oktober 2011 ist es, zwei zukunftsweisende Ausbildungsmodelle vorzustellen, nämlich zum einen das Modell, in dem das Diplom der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege gemeinsam mit einem Bakkalaureat erworben werden kann, zum anderen das der Fachhochschulstudiengänge.
Zum aktuellen Vortrag waren zwei Bildungseinrichtungen eingeladen, ihre Konzeptionen zur praktischen Ausbildung vorzustellen, nämlich die Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien, die in Kooperation mit der UMIT das „Kombistudium Pflege“ anbietet, und der Campus Rudolfinerhaus selbst, mit dem Modell der 7-semestrige Ausbildung, dem „2 in 1 Modell Pflege“, das in Kooperation mit der PMU Salzburg durchgeführt wird. Die Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder wurde durch Direktorin Mag.a Barbara Zinka, Univ.-Ass. Mag. Alfred Steiniger, zwei Stationsleitungen und einem Studenten des Kombistudiums vertreten. Direktorin Mag.a Barbara Harold, MBA, vertrat gemeinsam mit Studentinnen des „2 in 1 Modells“ und einer Praxisanleiterin das Rudolfinerhaus.
Vorrangiges Anliegen war ein Erfahrungsaustausch zwischen Direktorinnen, PraxisanleiterInnen, StudentInnen und dem Publikum. Dieser gelang in sehr eindrücklicher und besonders lebhafter Weise. Eingeleitet wurde durch zwei Impulsreferate der jeweiligen Institutionen. Der Austausch wurde vom Publikum äußerst willkommen geheißen, zur Offenheit und Bereitschaft für einen solchen wurde gratuliert. Immer wieder konnte man im informellen Teil der Veranstaltung hören, wie wichtig es sei, gemeinsam Wege und Lösungen für anstehende Entwicklungsschritte zu finden, und wie verbindend und förderlich dabei ein gegenseitiger Austausch ist.
Mit Spannung und Vorfreude sind also der bereits angekündigte Vortrag am 6. Oktober 2011 dieser Veranstaltungsreihe und die Fachtagung am 2. Dezember 2011 zu erwarten!
Vortrag: Lernen in der Praxis

Am 12. April 2011 fand an der Akademie der erste Vortrag der Veranstaltungsreihe 2011 statt. In Weiterführung der Fachtagung von 2010 ist der heurige Themenschwerpunkt „Lernen in der Praxis unter besonderer Berücksichtigung der neuen Ausbildungsformen der Pflege: Standort bestimmen – Konzepte leben – Potentiale erkennen – Wege gehen“
Dipl. Pflegepäd. (FH) Colombine Eisele, Lehrerin in der Bildungseinrichtung am Rudolfinerhaus referierte über das Thema „Lernen in der Praxis“. Die Leitfragen des Vortrags waren „Wie geschieht Lernen?“ und „Wie geschieht Lernen in der Praxis?“ Bearbeitet wurden diese Fragen mit Hilfe von Lerntheorien, didaktischen Konzepten und einem Beitrag zur Fachdidaktik der Pflege. Die anschließende Diskussion mit dem Fachpublikum behandelte wichtige Aspekte der praktischen Ausbildung, u. a. die Frage, welche Rahmenbedingungen PraxisanleiterInnen brauchen, um gute Arbeit leisten zu können.
Die Präsentation ist unter http://www.rudolfinerhaus.at/de/pflegebildung/pflege-weiterbildung/downloads.html als Download verfügbar.
BeSt und Informationstage

Die BeSt, die Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung fand heuer vom 3. – 6. März statt, wie immer in der Wiener Stadthalle. Unser Fachhochschulstudiengang für Gesundheits- und Krankenpflege war entsprechend der Kooperation des Rudolfinerhauses mit der Fachhochschule Wr. Neustadt auf den zwei Ständen der Fachhochschule vertreten, zum einen im tertiären Bildungsbereich, auf U 32, und zum anderen im Bereich Gesundheit, G 43. Die Messe war gut besucht. Wir informierten zahlreiche junge Menschen zu unserer Ausbildung. Interesse gab es auch von BerufskollegInnen für die Angebote der Akademie unseres Hauses.
Informationstage gab es heuer zwei, nämlich einen am 12. März 2011 an der FHWN. Das Motto war hier „informieren und abheben“. Der Infoformationstag am Rudolfinerhaus fand am Samstag, dem 19. März 2011 statt und war, wie die vergangenen Jahre auch, gut besucht. Um 10. 00, um 12. 00 und um 14. 00 Uhr fanden Informationseinheiten zur Ausbildung statt. Dazwischen gab es Führungen durch das Rudolfinerhaus und parallel dazu von 10. 00 – 16. 00 Uhr einen Austausch mit StudentInnen, der Studiengangsleiterin, Frau Mag.a Harold, und Lehreinnen im sogenannten „Info-Café“.
Folder des Studiengangs "Gesundheits- und Krankenpflege": Download (1 MB)
Erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement

Die AbsolventInnen der an der Akademie des Rudolfinerhauses durchgeführten Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemangement 2009-2010 feiern ihren Abschluss! Wir freuen uns, 21 KollegInnen zu ihren Leistungen gratulieren zu dürfen!
Die Feier fand am Freitag, dem 17. Dezember 2010 im Rudolfinerhaus statt. Reinhard Krechler, Mitarbeiter des Kooperationspartners MediCare und Mag.a Elisabeth Sittner, Weiterbildungsleiterin, nehmen beide in ihren Reden auf die Wichtigkeit der MitarbeiterInnen in Unternehmen Bezug. MitarbeiterInnen seien als Ressource eines Unternehmens zu sehen, die maßgeblich am Erfolg und an der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität beteiligt sind. Frau Sittner spricht vom lebenslangen Lernen und sagt: “Es reicht nicht mehr aus, einmal Erworbenes sein Leben lang anzuwenden. Das heißt, dass auch Sie mit Sicherheit weiterlernen werden, dass Sie aber auch in Ihrer Rolle im mittleren Management gefordert sein werden, Ihre MitarbeiterInnen in ihren Lernprozessen zu fördern. Sie werden also selbst Lernende bleiben, für Ihre MitarbeiterInnen aber auch Lehrende, Vorbild und Förderer sein.“
Die Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement nimmt inhaltlich voll und ganz Bezug auf die Anforderungen, die an MitarbeiterInnen in leitenden Funktionen gestellt werden. Frau Andrea Kapounek, Pflegedirektorin im Krankenhaus Göttlicher Heiland, betont die hohe Qualität der Weiterbildung am Rudolfinerhaus und bedankt sich beim Team der Akademie für die erbrachte Leistung.
Die Nachfrage nach dieser Weiterbildung ist groß, die nächste hat im Herbst 2010 begonnen und ist mit 22 TeilnehmerInnen ausbucht. An der Organisation der Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement 2011/2012 wird gearbeitet. Sie startet im Oktober 2011, Anmeldungen werden bereits entgegengenommen.
Wir wünschen unseren AbsolventInnen von Herzen alles Gute, hoffen in Kontakt zu bleiben und der einen und anderen Anfrage zu nachfolgenden Bildungsangeboten entsprechen zu können.
Fachtagungsband "Wie wird Wissen zum Können?"

Wie wird Wissen zum Können? Wie kann aus theoretischem Wissen Handlungskompetenz werden? Und wie können Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege im Erwerb dieser beruflichen Handlungskompetenz gefördert werden? Diese Fragen sind von anhaltender Aktualität und angesichts der Etablierung der Pflegeausbildung im tertiären Bildungsbereich und der damit verbundenen Reflexion der Ausbildung - auch der praktischen - noch einmal mehr von besonderer Brisanz. In diesem Tagungsband wird die praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege als ein gemeinsamer Auftrag von Theorie und Praxis in den Fokus genommen. Es wird der Frage nachgegangen, wie Lernprozesse zu gestalten sind, damit ein Theorie-Praxistransfer gelingen und Wissen zu Können werden kann. Der Tagungsband richtet sich an alle an der praktischen Ausbildung Beteiligten sowie an Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege.
Der Tagungsband kann über den Verlag facultas bestellt werden.
Fachtagung 2010: Wie wird Wissen zum Können? Die praktische Ausbildung in der Pflege als gemeinsamer Auftrag von Theorie und Praxis

Wie wird Wissen zum Können? Wie kann aus theoretischem Wissen Handlungskompetenz werden? Und vor allem: wie können Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege im Erwerb dieser beruflichen Handlungskompetenz gefördert werden? Diesen Fragen widmete sich die heurige Fachtagung an der Akademie für Fort- und Weiterbildung am Rudolfinerhaus, die in Kooperation mit dem Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband am Donnerstag, dem 2. Dezember 2010 am Rudolfinerhaus abgehalten wurde. Damit wurde ein Thema von besonderer Brisanz aufgegriffen, da es sich anbietet, zum Zeitpunkt der Etablierung der Pflegeausbildung im tertiären Bildungsbereich, die Ausbildung – auch die praktische – zu reflektieren.
Zur Tagung wurde ein Fachtagungsband herausgegeben. Die Herausgeberin des Tagungsbandes, Mag.a Elisabeth Sittner, sagt dazu: „Dies ist an unserer Akademie nun schon Tradition. Wir wollen damit auch all jene Personen ansprechen, die an der Tagung nicht teilnehmen konnten.“
Die Präsentationen sind unter
http://www.rudolfinerhaus.at/de/pflegebildung/pflege-weiterbildung/downloads.html
als Download verfügbar.
Mag.a Barbara Harold, MBA, Direktorin der Akademie für Fort- und Weiterbildungen am Rudolfinerhaus, zeigt sich zufrieden: „Die Inhalte der Tagung münden letztlich alle in die Frage, welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen diejenigen brauchen, die ‚praktische Ausbildung leisten’, also die AusbildnerInnen in der Pflegepraxis. In unserer Fachtagung haben wir ein ganz wichtiges Thema zu bearbeiten begonnen, das wir mit Sicherheit weiter im Blickfeld behalten werden. Dem Lernen in der Praxis kommt gegenwärtig und zukünftig ein hoher Stellenwert zu, nämlich 50 % der Gesamtausbildung. Die Themenwahl erfolgte in Zusammenarbeit mit Kolleginnen aus der Pflegepraxis. Wir haben gemeinsam Literatur bearbeitet und auch die ReferentInnen für die Tagung gemeinsam ausgewählt.“
Wir freuen uns über den positiven Tenor zur Fachtagung. Die Veranstaltung war gut besucht; die Themenwahl und die Auswahl der ReferentInnen wurden in den Rückmeldungen besonders hervorgehoben.
Im Bild von links nach rechts: Univ. Prof.in Dr.in Mag.a Hanna Mayer (Moderation), Lucie Schmied, MAS, NPM (Referentin, CH), Mag.a Elisabeth Sittner (Mitarbeiterin der Akademie), Ursula Frohner (Präsidentin des ÖGKV), Gabriele Schroeder (Referentin, CH), Mag.a Brigitte Schobesberger (Referentin, A), Dr. Klaus Müller (Referent, D), Jutta Ihle (Referentin, CH), Roland Brühe, MSc (Referent, D). Mag.a Christina Zlamala (Mitarbeiterin der Akademie), Mag.a Barbara Harold (Leiterin der Akademie).
Beginn der 3. Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement

Am 18. Oktober 2010 startete an der Akademie am Rudolfinerhaus die 3. Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement. Wir freuen uns, 22 TeilnehmerInnen bei der Weiterbildung begrüßen zu dürfen. Die TeilnehmerInnen arbeiten zum großen Teil bereits in Führungspositionen und erwarten sich theoretischen Input für Ihre Arbeit sowie Austausch mit den KollegInnen und ReferentInnen. Die Weiterbildung ist so wie in den letzten Jahren berufsbegleitend konzipiert. Neben den theoretischen Blöcken wird auch ein Praktikum absolviert. Wir wünschen den TeilnehmerInnen alles Gute und viel Erfolg.
Präsentation ausgewählter Fachbereichsarbeiten 2010
In einer seit einigen Jahren bewährten Kooperation, veranstalteten die Gesundheits- und Krankenpflegeschulen am Allgemeinen Krankenhaus Wien und am Rudolfinerhaus eine Präsentation ausgewählter Fachbereichsarbeiten. Dabei stellten AbsolventInnen der im Herbst diplomierten Jahrgänge ihre Arbeiten den nachfolgenden KollegInnen, die noch vor die Aufgabe gestellt sind, eine Fachbereichs- bzw. Bachelorarbeit zu verfassen, vor.
Nachfolgend genannte Kolleginnen präsentierten zu folgenden Themen:
Cornelia KURES (Rudolfinerhaus): Nichtmedikamentöse Maßnahmen in der Obstipationsprophylaxe zur Steigerung der Lebensqualität
Magdalena WEBER (AKH): Palliative Pflege bei Patienten und Patientinnen mit Lungenkrebs
Tatjana KOHLER (Rudolfinerhaus): „Der Zuckerfuß“
Freya SCHMITZ (AKH): Ekel in der Pflege – Pflege ohne die Würde des Patienten zu verletzten
Jasmin FRÜHWIRTH (Rudolfinerhaus): Die psychosoziale Situation von Patienten mit künstlichem Darmausgang – Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität.
Barbara MAYER (AKH): Enterostomaanlage – „Das Leben danach“
Die Präsentation fand am 24. November 2010 um 15:30 statt – heuer im großen Hörsaal der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am AKH Wien. Die Idee, am Entstehungsprozess der Arbeiten teilhaben zu lassen, ging auf: die ZuhörerInnen profitierten von den Berichten und konnten sich ein Bild davon machen, wie eine solche Arbeit zu entwickeln ist. Im Anschluss an die Präsentationen tauschte man sich bei Kaffee und Kuchen aus – ebenso wichtig und bereichernd, wie die Präsentationen selbst!
Frau Mag.a Ulla Riegler und Frau Mag.a Elisabeth Sittner, Lehrerinnen der Schulen am AKH und am Rudolfinerhaus, bedankten sich ganz besonders herzlich bei den Referentinnen. Ihr Engagement sei im Besonderen gewürdigt, da sie die Ausbildung abgeschlossen haben – also bereits im Berufsleben stehen – und dennoch gerne bereit waren, ihre Arbeiten ihren KollegInnen zu präsentieren.
Eröffnungsfeier FH-Studiengang „Gesundheits- und Krankenpflege“ am Rudolfinerhaus

Ab sofort bietet das Rudolfinerhaus in Kooperation mit der Fachhochschule Wiener Neustadt, den sechssemestrigen Bachelorstudiengang „Gesundheits- und Krankenpflege“ an. Aus diesem Anlass fand am 5. Oktober 2010 die feierliche Eröffnungsveranstaltung im Rudolfinerhaus statt. Gouverneur a.D. Dr. Klaus Liebscher, Präsident des Rudolfiner-Verein – Rotes Kreuz, begrüßte in seiner Eröffnungsrede die zahlreichen Gäste und Studierenden und bedankte sich für die Unterstützung und den Einsatz aller Beteiligten. Mag. Werner Jungwirth, Geschäftsführer der Fachhochschule Wiener Neustadt, sprach in seiner Rede über die Bedeutung der Kooperation zwischen dem Rudolfinerhaus und der Fachhochschule Wiener Neustadt. Mag.a Barbara Harold, Studiengangsleiterin, wies im Zuge der Veranstaltung auf die Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen Ausbildung im Pflegebereich hin: „Die Gesellschaft braucht aufgrund der veränderten Gesellschaftsstrukturen gut ausgebildete Personen in der Pflege. Das Rudolfinerhaus ist ein traditionsreiches Lehrkrankenhaus mit dem Anspruch, Bildung für Pflegende auf höchstem Qualitätsniveau zu ermöglichen. Entsprechend unserer über 125 jährigen Tradition im Ausbildungsbereich setzen wir in Kooperation mit der FH Wiener Neustadt mit dem neuen Bachelorstudiengang „Gesundheits- und Krankenpflege“ einen weiteren Schritt in diese Richtung.“
Die Finanzierung des gesamten Studiengangs inklusive der sonst üblichen Studiengebühren trägt im Sinne des Gründungsgedankens des Rudolfinerhauses der Rudolfiner-Verein – Rotes Kreuz.
Wir freuen uns, die 20 neuen Studentinnen und Studenten bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen ihnen einen guten Beginn!
Diplomfeier 2010

Das Rudolfinerhaus lud am 22. September 2010 zur 112. Diplomfeier. 17 Absolventinnen – 11 davon mit Auszeichnung – erhielten im Beisein des Präsidenten des Rudolfinervereines, Gouverneur a. D. Dr. Klaus Liebscher, und der Präsidentin des Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes, Frau Ursula Frohner ihr verdientes Diplom der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege.
Wir freuen uns mit den jungen Kolleginnen über ihren Erfolg – gedankt sei an dieser Stelle auch allen, die dazu beigetragen haben!
Viel Glück den diplomierten Pflegepersonen für ihren beruflichen und privaten Weg!
Wir gratulieren sehr herzlich:
Barbara BLAUKOPF, Anna DRIMMEL, Daniela EHRLICH, Jasmin FRÜHWIRTH, Andrea HERZOG, Esther HOFFMANN, Tatijana KOHLER, Elisabeth KRAILL, Corina KRAJNIK, Nadja KUNCZICKY, Cornelia KURES, Ulrike LAGLER, Cornelia PACHSCHWÖLL, Elisabeth SAMIJA, Margit SCHATZ, Valerie SEILERN-ASPANG, Stephanie WALLA.
Neu: Fachhochschulstudium am Rudolfinerhaus!
Dem im Januar 2010 beim Fachhochschulrat eingereichten Antrag zur Führung eines Bachelorstudiengangs „Gesundheits –und Krankenpflege“ wurde im Juli 2010 stattgegeben. Das bedeutet, dass ab Oktober 2010 zwanzig neue StudentInnen am Rudolfinerhaus ihre Ausbildung starten werden. Der Rudolfinerverein - Rotes Kreuz finanziert entsprechend der Tradition des Hauses, Ausbildung von Pflegepersonen auf höchstem Niveau zu gewährleisten, diesen Studiengang und übernimmt zudem die Studiengebühren.
Barbara Harold, Schuldirektorin und zukünftige Studiengangsleiterin: „Wir sind sehr froh, dass uns dieser zukunftsweisende Schritt gelungen ist und freuen uns auf die Kooperation mit unserem kompetenten und erfahrenen Partner, der Fachhochschule Wiener Neustadt“. Die Studierenden werde auch Campusluft in Wiener Neustadt schnuppern, ein großer Teil der theoretischen wie praktischen Ausbildung findet jedoch im Rudolfinerhaus statt. Zusätzlich können interessante Praktika im In- und Ausland absolviert werden.
Vortrag: Wissensquellen der pflegerischen Entscheidung

Am Donnerstag, dem 24. Juni 2010, fand an der Akademie des Rudolfinerhauses ein äußerst interessanter Vortrag statt. Er trug den Titel „Die klinische Entscheidungsfindung als zentrales Thema von Evidence-based Nursing“. Es referierte Frau Mag.a Beatrix Balasko, Pflegewissenschaftlerin und Pflegeberaterin im Rudolfinerhaus. Der Vortrag beinhaltete die Ergebnisse der Studie zum Thema pflegerische Wissensquellen der Entscheidungsfindung im Akutspital, die die Referentin im Rahmen ihres Diplomstudiums durchgeführt hat. Neben der Darstellung der Präferenzen der Pflegenden hinsichtlich der pflegerischen Wissensquellen, die sie im Rahmen ihrer täglichen Tätigkeit verwenden, wurde der Einfluss der personenbezogenen Charakteristika der Pflegenden auf diese Präferenzen präsentiert. Referat und Referentin beeindruckten sehr: Frau Mag.a Balasko gelang es, ihre Begeisterung an das Publikum weiterzugeben.
Vortrag: Demenzkranke PatientInnen als Herausforderung für die Pflege

Am 27. Mai 2010 sprach Frau Mag.a Maria Hrncir, Mitarbeiterin im Bereich Pflege am Krankenhaus Rudolfinerhaus und Klinische- und Gesundheitspsychologin in Ausbildung, über ein Thema, das Pflegepersonen und andere Professionelle mit direktem PatientInnenkontakt im Krankenhaus zunehmend beschäftigt: "Der demenzkranke Mensch im Akutspital - Herausforderung oder Belastung für die Pflege?". Frau Hrncir stellte die wichtigsten Ergebnisse der Studie "Das Belastungserleben von Pflegepersonen im Umgang mit demenzkranken Patienten" vor und erläuterte praxisnahe Möglichkeiten für einen verbesserten Umgang mit dieser immer größer werdenden Gruppe von PatientInnen. Im Anschluss an den Vortrag wurden Fragen aus dem Publikum beantwortet und anregende fachliche Diskussionen geführt. Die TeilnehmerInnen äußerten den Wunsch, weiterhin über dieses Thema informiert zu werden.
Vorstellung ausgezeichneter Fachbereichsarbeiten 2009

Am 26.11.2007stellten sechs AbsolventInnen der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflegeschulen (Jhg. 2004/2007) des AKH Wien und des Rudolfinerhauses ihre Fachbereichsarbeiten vor.
Es war beeindruckend, mit welchem Engagement die jungen Menschen ihre Arbeiten präsentierten.
Folgende Themen wurden vorgestellt:
- Michaela Hlavacek (AKH): „Tierische Begleiter in allen Lebenslagen – auch in der Pflege?“
- Valerie Langer-Hansel (Rudolfinerhaus): „Akademisierung der Pflegeausbildung in Österreich“
- Michael Matschi (AKH): Beschwerdemanagement – Umgang der Pflege mit Beschwerden"
- Patricia Michel (Rudolfinerhaus): „Schrittweise zurück ins (Er)leben – rehabilitative Pfleg von wahrnehmungsbeeinträchtigten Menschen nach Schädel-Hirn-Trauma“
- Aida Tanios: (Rudolfinerhaus): „Familienorientierte Gesundheitspflege im extramuralen Bereich“
- Lukas Wolfthaler (AKH): "Einsätze von Pflegepersonen in Krisengebieten"
Nicht nur der Inhalt der wurden präsentiert, sondern auch die verschiedenen Probleme und Herausforderungen im Prozess während des Entstehens der Arbeit. Dies fand bei den Auszubildenden, die in der Beginnphase ihrer Fachbereichsarbeiten stehen, großes Interesse.
Die Direktorinnen der beiden Ausbildungsstätten, Anna Danzinger (AKH) und Mag.a Barbara Harold (Rudolfinerhaus) meinten nach den gelungenen Präsentationen, man müsse sich bei diesem Engagement und den Interessen dieser Pflegenden kaum Sorgen um die Zukunft der Pflege machen.
2. Weiterbildungslehrgang für basales und mittleres Management hat begonnen

Am 19. Oktober 09 begannen 21 Teilnehmerinnen und 1 Teilnehmer die Weiterbildung für Basales und mittleres Pflegemanagement 09/10 an unserer Akademie. Die TeilnehmerInnen arbeiten bereits zum Teil in leitenden Positionen und freuen sich auf „Inhalte“ und „Austausch“. Sie sind allesamt hochmotiviert! Die Weiterbildung ist berufsbegleitend konzipiert und wird in Modulen geführt. Und auch wenn sich’s jetzt noch keiner der Beteiligten vorstellen kann – sie wird im Dezember 2010 enden…
18 StudentInnen beginnen die Pflegeausbildung

Am 28. September 2009 begannen 16 Studentinnen und 2 Studenten an unserer Schule die Ausbildung im 2in1-Modell Pflege. In Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg können die Studierenden in sieben Semestern sowohl die Berufsberechtigung für die allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege als auch den Bakkalaureatsgrad des Studiums der Pflegewissenschaft (Bachelor of Science in Nursing - BScN) erlangen.
Wir wünschen den Studentinnen und Studenten alles Gute für den Beginn!
Diplomfeier 2009

Am 18.9.2009 wurden im Rudolfinerhaus zum 111. Mal Gesundheits- und Krankenpflege-Diplome vergeben. 17 KandidatInnen haben mit Bravur Ihre Ausbildung abgeschlossen. Im Finale der Feier haben die AbsolventInnen einmal mehr besonderes Feingefühl und Können bewiesen. Auf diesem Weg ein herzliches Danke an alle Beteiligten, die zu dem sehr erfreulichen Erfolg und Abschluss beigetragen haben. Viel Glück den jungen diplomierten Pflegepersonen auf ihrem weiteren Lebensweg!
Wir gratulieren sehr herzlich:
Arno BECKER, Johanna BRADER, Monika FARHAN, Cornelia GASPER, Claudia KASAMAS, Sabrina KOLLER, Felix KURKA, Susanna LANDSMANN, Valerie LANGER-HANSEL, Mag. Christoph MAGAGNA, Julia MAYR, Patricia MICHEL, Katharina PATRONAS, Sonja PFUNTNER, Sarah SCHÖNBAUER, Aida TANIOS, Carina TONDOLO
Erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung für Basales und mittleres Pflegemanagement

Die erstmals 2008/2009 an der Akademie des Rudolfinerhauses durchgeführte Weiterbildung für Basales und mittleres Pflegemangement fand nun einen Abschluss. Sie erfolgte in Kooperation mit MediCare. Wir freuen uns, den 19 AbsolventInnen zu ihren Leistungen gratulieren zu dürfen! Die Feier fand am Freitag, den 26. Juni 2009 im Rudolfinerhaus statt. Die Gefeierten freuten sich gemeinsam mit ihren Gästen über ihre Erfolge!
Die Weiterbildung für Basales und mittleres Pflegemanagement nimmt inhaltlich voll und ganz Bezug auf die Anforderungen, die an MitarbeiterInnen in leitenden Funktionen gestellt werden. In Zeiten, die zunehmend durch ökonomische Rationalität bestimmt sind, in einem Dienstleistungsberuf, wie die Pflege einer ist, hohe Qualität zu bieten, erfordert neben einer fachspezifischen Kompetenz qualitätsbewusstes und unbedingt auch wirtschaftliches Denken. Aus diesem Grund finden in der Weiterbildung die Bereiche Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement sowie betriebswirtschaftliche und rechtliche Inhalte eine besondere Berücksichtigung. Personalführung, Kommunikation und Konfliktbewältigung stellen einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt dar.
Die Nachfrage nach dieser Weiterbildung ist sehr groß, die nächste wird im Herbst 2009 starten und ist mit 22 TeilnehmerInnen bereits voll besetzt.
Wir wünschen unseren – nun AbsolventInnen! – von Herzen alles Gute, hoffen, in Kontakt zu bleiben, und freuen uns auf unsere nächsten WeiterbildungsteilnehmerInn
Thromboserisiko - Messung durch pflegerische Einschätzung

Am 26.03.2009 präsentierte Mag. Dr. Gerhard Müller, MSc einen Überblick über die derzeit in der Literatur beschriebenen pflegerischen Assessmentinstrumente zur Einschätzung von thrombosegefährdeten PatientInnen. Dr. Müller zitierte Edward Thorndike, der feststellte „… wenn etwas existiert, so existiert es in einer bestimmten Menge, wenn es in einer bestimmten Menge existiert, dann kann es auch gemessen werden“, um zu verdeutlichen, warum Assessmentinstrumente genutzt werden sollten. Der Referent veranschaulichte aber auch die Vorteile und Schwächen von Assessmentinstrumenten und forderte die ZuhörerInnen auf, diese vor der Implementierung dahingehend zu überprüfen ob sie wissenschaftlich getestet und praxistauglich sind.
Er stellte weiters fest, dass bei einer Verwendung eines Thromboserisiko-Assessmentinstrumentes häufiger physikalische, medikamtentöse und prophylaktische Interventionen erfolgen und dadurch thromboembolische Ereignisse reduziert werden (Byrne et al., 1996, Mosen et al. 2004, Kucher et al., 2005).
Die anschließende besonders rege Diskussion machte deutlich, wie wichtig dieses Thema den Pflegenden ist.



