Refluxzentrum

Refluxzentrum - Diagnose und Therapie unter einem Dach
Über 20% der Bevölkerung leidet unter Sodbrennen. Fast jeder hat schon mal nach einer allzu üppigen Mahlzeit ein unangenehmes Brennen in der Speiseröhre gespürt. Man kuriert es mit Hausmitteln oder schluckt irgendwelche Tabletten. Nur was tun, wenn es wiederkommt? Wenn es bei der Arbeit stört oder das Freizeitvergnügen trübt?

Wiederholende oder anhaltende Beschwerden bedürfen unbedingt einer sorgfältigen Abklärung. Erst diese sichert die richtige Diagnose und die bedarfsgerechte Therapie. Im Refluxzentrum im Rudolfinerhaus finden PatientInnen kompetente Beratung und Behandlung zum Thema Sodbrennen.

„Allein in Wien leiden ca. 360.000 Menschen unter einer Refluxerkrankung. Darunter versteht man den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Dies verursacht Beschwerden wie Sodbrennen, Oberbauchschmerzen, Luftschlucken, Schluckstörungen, seifiger und saurer Geschmack im Rachen- oder Mundraum, Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Schuld daran ist ein fehlerhaft schließender Muskel zwischen Speiseröhre und Magen“, erklärt Prim. Dr. Wilhelm Appel, Leiter des neu eröffneten Refluxcentrums im Rudolfinerhaus. Durch dieses saure Aufstoßen kommt es zu einer herabgesetzten Lebensqualität. Häufig entzündet sich in Folge die Speiseröhre. „Über einen längeren Zeitraum bestehende Entzündungen in der Speiseröhre können ernste Komplikationen zur Folge haben“, warnt Appel vor Nicht-Behandlung dieser Beschwerden.


Kompetente Diagnostik
Die Refluxerkrankung (Sodbrennen) ist eine sehr häufige aber nicht immer richtig und konsequent behandelte Erkrankung. Dank der Entwicklung hochwirksamer Medikamente, welche die Säureproduktion des Magens hemmen, kann vielen Patienten schnell geholfen werden. „Um allerdings eine dauerhafte Besserung zu erreichen, muss man die Ursachen der Schleimhautreizung erheben“, empfiehlt Appel. „Denn die Ursachen und Auswirkungen sind komplexer als sie sich für den Patienten oft darstellen.“

Eine Spiegelung der Speiseröhre und des Magens – in Händen eines versierten Spezialisten nur eine Angelegenheit von wenigen Minuten – schafft Klarheit. In der Mehrheit der Fälle kann eine bösartige Erkrankung ausgeschlossen und eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden. In seltenen Fällen empfiehlt sich eine Operation. Obwohl selbst Chirurg vertritt Appel die Meinung, dass nur zurückhaltend und bei richtiger Indikation operiert werden sollte. „Rückflussmessung und Druckmessung müssen die Operationsnotwendigkeit belegen. Und dann sollte die Operation natürlich nur von einem Spezialisten (hohe Operationszahl und Erfahrung) durchgeführt werden“, rät der Experte.

Umfassendes Angebot
Im Privatkrankenhaus Rudolfinerhaus wurde – erstmals in Wien – ein Zentrum für Diagnostik und Behandlungen von Magen- und Speiseröhrenerkrankungen eröffnet.

Neben eingehender Beratung werden alle Untersuchungen unter einem Dach angeboten. Sollte sich die Notwendigkeit einer Operation ergeben, stehen den PatientInnen zwei routinierte Wiener Fachärzte auf dem Gebiet der laparoskopischen Refluxoperation zur Auswahl:
Prof. Dr. Glaser und Prim. Dr. Stracke.

Eingebettet in die Infrastruktur des renommierten Wiener Privatspitals stehen dem Patienten hier Möglichkeiten offen, die andernorts nicht zu finden sind.

Kontakt: Prim. Dr. Wilhelm Appel
Telefon: +43/1/360 36 – 4040.